Idee

Kinder im Alter ab 9 Jahren besuchen kranke Kinder in Münchner Kliniken und lesen ihnen selbst geschriebene Geschichten vor. Sie schenken den besuchten Kindern ihr Geschichtenbuch/Hörbuch.

Ziele

Kranken Kindern, die stationär behandelt werden, soll eine Freude gemacht werden. Der Besuch der kleinen Autoren soll ermutigen, und die Geschichten - von den Schulkindern geschrieben und vorgelesen - sollen für eine Zeit den "klinischen Alltag" vertreiben. Im Geschichtenbuch können die kleinen Patienten später auch selbst weitere Geschichten lesen und sich an den Bildern und Illustrationen erfreuen.

Weitere Ziele

Die kranken Kinder sollen angeregt werden, selbst Geschichten zu erfinden (auch, um den Aufenthalt im Krankenhaus besser zu verarbeiten).
Die Schulkinder sollen das Schreiben und Lesen als "Instrument" empfinden, Freude zu erfahren und weiterzugeben. Ängste vor dem Krankenhaus sollen abgebaut und das Verständnis für das, was im Krankenhaus passiert, verbessert werden.
In das im Oktober 2005 herausgegebene Buch- und Hörbuchprojekt "In einem fernen Land" sind auch Geschichten von Kindern aus Migrantenfamilien einbezogen worden. Dieser Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern verschiedener Nationalitäten soll zukünftig  - etwa im Rahmen von weiteren Schreibwerkstätten - noch verstärkt werden. Viele Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen solcher Veranstaltungen einiges über die kulturellen Unterschiede ihrer Mitschüler verschiedenster Herkunft erfahren. Die andere Geschichte, Tradition und Glaubensrichtung ausländischer Jugendlicher haben die deutschen Kinder in diesen Kontexten als Bereicherung empfunden. Schreibwerkstätten mit Jugendlichen verschiedener Nationalitäten dienen zur Sprachförderung (in unterschiedlichen Dimensionen) und verbessern die Kommunikation untereinander. Ein solches Projekt hilft den Schülerinnen und Schülern einen leichten Zugang zueinander zu finden und die andere Lebensweise "In einem fernen Land" besser zu verstehen.


Bibliothek der Stiftung Pfennigparade